Sonntag, 3. Juli 2011

Hähnchenbrustfilet süß-sauer mit Ananas


Hallo liebe Leute!

Gerade habe ich zusammen mit Michi mal wieder gekocht! Sehr lustig! ;)
Heute haben wir zusammen mariniert, sauciert und garniert. Ein sehr einfaches Rezept, dass jedoch besser schmeckt als jeder Uncle Ben’s Kram.



Und hier das Rezept:

Zutaten:
- 1 walnussgroßes Stück Ingwer
- 2 Knoblauchzehen
- 6 EL Sojasauce (hell)
- 4 EL Reisessig (klar)
- 1 TL 5-Gewürze-Pulver (Chinamischung)
- 500g Hähnchenbrustfilet
-
⅟₄ Ananas
- 1 Bund Frühlingszwiebeln

- 4 Möhren
- 2 EL Erdnussöl (zum Braten)
- 400ml Hühnerbrühe
- 3 EL Tomatenmark
- 2 TL Speisestärke
- Salz
- Pfeffer
- Zucker

Zubereitung:
Den Ingwer und den Knoblauch fein hacken und mit der Sojasauce, dem Reisessig und dem 5-Gewürze-Pulver zu einer Marinade vermengen. Hähnchenbrustfilet abwaschen, trocken tupfen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Fleisch in Marinade einlegen und 30 Minuten durchziehen lassen.


Die Ananas in kleine Stücke schneiden und in einem extra Schälchen vom restlichen Gemüse separieren. Die Frühlingszwiebel in schräge Ringe und die Möhren in 2-3 cm lange Stifte schneiden. 


Als nächstes Mischen wir die Sauce an indem wir die Brühe, das Tomatenmark und die Speisestärke miteinander verquirlen.


Ist die halbe Stunde rum nehmen wir das Fleisch aus der Marinade und geben diese zur vorbereiteten Sauce hinzu. Das Fleisch mit Erdnussöl (und ggf. ein paar feingehackten Zwiebeln) scharf anbraten. 


Danach die Frühlingszwiebeln und die Möhren hinzugeben und diese mitbraten bzw. garen lassen.


Als nächstes schütten wir unsere bereits angerührte Sauce hinzu und lassen alles zusammen aufkochen. Zum Schluss noch die Ananas unterheben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Das Ganze mit Reis anrichten und zum Dekorieren ein paar Korianderblätter benutzen.



Fazit:
Ein sehr schönes Gericht, sehr leicht für Magen und Brieftasche und geschmacksintensiver als jede Uncle Ben’s Fertigmischung. Sehr empfehlenswert!

Vielen lieben Dank an Michi, der mir heute wieder geholfen hat und mit dem ich so viel Spaß hatte, vor allem bei den Fotos am Ende ;)


Natürlich viel Spaß euch beim Kochen, hoffe das Rezept ist etwas für euch.


Samstag, 2. Juli 2011

Schweinefilet mit Limettenmarinade

Hallo ihr Lieben!

Ich freue mich zunächst über meine ersten vier eigenen regelmäßigen Leser. Geil! Weiter so! ;)
Es ist kurz vor Elf, gleich kommt Boxen und vor guten zwei Stunden habe ich wiedermal etwas Neues ausprobiert: Schweinefilet mit Limettenmarinade. Da ich vieles von Gewürzen und Saucen schon hier hatte, hat mich dieses Gericht für 4 Personen erstaunliche 6 Euro gekostet.


Und hier mein Rezept:

Zutaten:
- 1 rote Paprika
- 3-4 Knoblauchzehen
- 6 EL Sojasauce
- 4 TL Limettensaft
- 8 EL Fischsauce (Nam Pla)
- 1 TL gemahlener Pfeffer (weiß)
- 150ml Fleischbrühe
- 1 TL Speisestärke
- 500g Schweinefilet
- 2 EL Erdnussöl (zum anbraten – kann auch mehr sein ;))
- 200g Mie-Nudeln

- ½ Bund Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
Zunächst waschen und würfeln wir die rote Paprika. Knoblauch schälen, plätten und kleinhacken (sehr sehr fein!). Beides zusammen mit Sojasauce, Limettensaft, Fischsauce, Pfeffer, Brühe und der Speisestärke vermengen und das Schweinefilet eine gute halbe Stunde ziehen lassen.


Als nächsten Schritt lassen wir unseren Backofen auf 180° C vorheizen und erhitzen nebenher den Wok. Das Schweinefilet aus der Marinade holen und diese bei Seite stellen. Im Wok braten wir das Schweinefilet nun scharf an (golden).


Das Fleisch rausholen und in eine Backform legen und für ungefähr 15 Minuten in den Backofen schieben, um es fertig garen zu lassen. In dem Moment wo wir das Fleisch in den Ofen schieben machen wir auch die Nudeln und schneiden die Frühlingszwiebeln  in schräge Ringe. Fünf Minuten bevor wir das Schweinefilet aus dem Ofen holen kippen wir die Marinade hinzu und lassen sie mit ziehen.
Zum Schluss das Filet aus dem Ofen holen, in kleine Scheiben schneiden und mit den Nudeln garnieren und mit den Frühlingszwiebeln garnieren.


Fazit:
Ich dachte zunächst, dass das hier nie etwas wird, zumal mir der viele Knoblauch Bedenken machte, aber es hat einfach ALLES gestimmt! Das beste Essen, dass ich bisher gemacht habe. Das Fleisch war auf den Punkt, die Marinade perfekt, auch als Soße. Dazu die Nudeln, welche super harmoniert haben. Einfach der helle Wahnsinn. Ich empfehle dieses Rezept! Sehr! Imbalanced!

An dieser Stelle einen großen Dank an meine tolle Freundin, die wieder einmal die tollen Fotos gemacht und das Essen verdrückt hat mit lauten Stöhnen ;) Ich liebe dich für alles was du bist Schatz!

An alle anderen natürlich ein frohes Nachkochen und bis morgen, wenn ich mit Michi das allseits bekannte Hühnchen süß-sauer mit Ananas koche.

Montag, 27. Juni 2011

Peking Suppe

Guten Abend liebe Leute!

Es ist ein wundervoller Montagabend kurz nach zehn Uhr und vor ungefähr zwei Stunden habe ich eine tolle Pekingsuppe gezaubert. Das Ganze hatte ich vor wenigen Tagen bereits bei Facebook angekündigt et voila!
Die Pekingsuppe zählt bei mir zu den meistgegessenen chinesischen Speisen (eigentlich vor jeder Mahlzeit die ich in einem China-Restaurant esse) und deswegen ist das Rezept dazu ein Must-Have in meinem Blog.
Und das hier benötigt ihr für meine Peking Suppe:


Zutaten
- 1 Zwiebel
- 1 Hand voll Bambussprossen
- 1 Hand voll Mungobohnenkeimlinge
-
½ Hand voll Mu-Err Pilzen (chinesische Baumpilze)
- 2 Eier
- 1 Liter Wasser
- ca. 500g Hühnerbrust
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Stück Ingwer (Achtung, nicht zu viel! Belasst es bei einem Daumenkappen großen Stück!)
- 1 EL Sesamöl
- 1 TL Sambal Olek
- 3 EL Reisessig (dunkel)
- 1 EL chinesisches Hühnerbrühenpulver
- 2 EL Zucker
- eine Prise Salz
- 1 EL Speisestärke
- 4 EL Sojasauce (jeweils 2x helle und 2x dunkle Sojasauce)
- 1 EL Tomatenmark
- Erdnussöl (zum anbraten)


Zubereitung
Zunächst kochen wir etwas Wasser auf und legen die Hühnerbrust darin ein bis sie gar ist. In der Zwischenzeit können wir das komplette Gemüse einmal klein Hacken (Bambussprossen, Mungobohnen, Pilze, Zwiebel (fein), Knoblauch (fein) und Ingwer (sehr fein)). Ist das Fleisch gar nehmen wir es aus dem Wasser und zerrupfen es mit zwei Gabeln bis feine Fasern entstehen die wie gestocktes Ei aussehen. 



Im Wok erhitzen wir das Erdnussöl und braten die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer scharf anbraten.


Ist dies geschehen geben wir die Sojasauce darüber und löschen das Ganze mit einem Liter Wasser ab. Alles aufkochen lassen. Danach geben wir das Tomatenmark hinzu, lassen es noch ein wenig köcheln (eine Minute ungefähr) und geben das Gemüse hinzu (Bambussprossen, Mungobohnen und Pilze). 


Das Ganze lassen wir einmal gut durchkochen, ehe wir die Speisestärke hinzugeben und das Ganze mit dem Reisessig, Zucker und Salz würzen. Anschließend verquirlen wir zwei Eier und geben diese mit langsamen Kreisbewegungen in den Wok, warten kurz und rühren dann, um das am Boden des Woks gestockte Ei nach oben zu holen.
Die Suppe vom Herd nehmen, das vorbereitete Fleisch Unterrühren und mit Sesamöl und dem Löffel Hühnerbrühe abrunden. Zur Schärfe am Schluss das Sambal Olek (gerne auch nach Belieben) hinzugeben.


Das Rezept klingt auf Grund seiner vielen Zutaten zunächst sehr schwierig, wobei es eigentlich nur ein Unterrühren verschiedener Zutaten ist.

Natürlich kann man das Rezept auch mit anderen Zutaten ändern und verfeinern ;)

Vielen Dank an meine tolle Freundin die heute Abend das Huhn zerrupft und zerfleddert hat ;) Ich liebe dich!
Allen Anderen wünsche ich viel Spaß beim Rezept und beim Kochen!